Das Sommerleben einer Wasserratte

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Jugendfreuden im und um das Freibad Weisweiler

„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
(Sokrates, griechischer. Philosoph, 470-399 v.Chr.

Ich widme diese kleine Geschichte allen Kindern, die gerne das tun, was sie gerade tun und ebenso den Erwachsenen, die gelernt haben, das zu verstehen.

„Nichts ist beständiger als der Wandel“.
(Heinrich Heine)

Gleichzeitig bedauere ich den Wandel, der in dieser Geschichte beschrieben wird, da er einen ernsthaften sozialen Hintergrund hat. In einer Zeit, in der die Kluft zwischen Arm und Reich stetig wächst, verliert ein Gemeinwesen im politischen Abwägungsprozess aber auch im politischen Kalkül gleichermaßen die Bereitschaft und die Möglichkeit des abgewogenen Handelns.

Ein Dankeschön sage ich Franz Hirtz, der mir für diese kleine Erzählung einige Bilder aus seiner riesigen Sammlung zur Verfügung gestellt hat und mit mir bei diesem Anlass ganz gemütlich in der Weisweiler Historie geschmökert hat.

Postkarenansichten aus den 30er-, 50er- und 60er-Jahren